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Neue Investitionen in globale Wertschöpfung

Phoenix Contact reagiert auf die anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und richtet seine Unternehmensstrukturen stärker international aus. Ziel ist es, die Wertschöpfung näher an die Absatzmärkte zu bringen und die Resilienz des Unternehmens zu sichern. Ulrich Leidecker, Chief Operating Officer und Sprecher der Geschäftsführung, betonte auf der Automatisierungsmesse SPS in Nürnberg, dass Überregulierung Innovationen hemme und eine industriepolitische Aufbruchsstimmung fehle.

Das Unternehmen setzt auf eine ausgewogene internationale Präsenz, um Risiken zu streuen und Chancen zu nutzen. Wachstumsschwerpunkte liegen in China, Indien und den USA. Neue Investitionen umfassen:

Mexiko (Querétaro): 20.000 m² Standort für Produktion und Logistik

Vietnam (Ho-Chi-Minh-Stadt): Neuer Standort für Power Reliability und Automatisierung

Deutschland (Blomberg): Erweiterung des Logistikgebäudes bis 2028, größte Einzelinvestition mit über 100 Mio. Euro

Phoenix Contact erwartet für 2025 einen Umsatz von rund 3,3 Mrd. Euro – eine moderate Erholung gegenüber 2024, jedoch noch unter dem Niveau von 2023. Innovation, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz (KI), Cyber Security und Energie-Resilienz bleiben zentrale Themen, ebenso wie Nachhaltigkeit – trotz hoher regulatorischer Hürden.

   

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