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Unternehmensinsolvenzen nehmen zu

113 Unternehmen haben laut dem Statistischen Landesamt IT.NRW beim Amtsgericht Detmold im Jahr 2025 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das sind 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Zuletzt hat sich die Stimmung in der Wirtschaft leicht aufgehellt nun sorgt aber der Krieg im Nahen und Mittleren Osten für neue Unsicherheit: Höhere Energiekosten belasten die Unternehmen und schlagen zeitverzögert auf viele Endprodukte für Konsumentinnen und Konsumenten durch. 

Die meisten der 113 Anträge kommen aus dem Baugewerbe (23; Vorjahr: 23), gefolgt vom Wirtschaftsbereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von KFZ mit 18 Insolvenzfällen (Vorjahr: 24; -25 Prozent) sowie dem verarbeitenden Gewerbe mit einer unveränderten Anzahl von 16 Unternehmensinsolvenzen. Anstiege gab es im Gastgewerbe (14; Vorjahr 9; +56 Prozent) sowie bei Freiberuflern, wissenschaftlichen und technischen sowie sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (26, Vorjahr 16; +62 Prozent).

Neben den Unternehmen beantragten 335 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens (Vorjahr: 275; +22 Prozent). Davon waren 62 ehemals Selbstständige betroffen (Vorjahr: 50; +24 Prozent). In den meisten der 243 Fälle handelte es sich allerdings um Verbraucherinsolvenzen (Vorjahr: 197; +23 Prozent). In NRW stiegen die Verbraucherinsolvenzverfahren im gleichen Zeitraum um 14 Prozent auf 19.777 an (Vorjahr: 17.285).

   

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