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Investitionen laufen an, aber es braucht noch mehr Tempo

Der Bund hat den vorläufigen Haushaltsabschluss 2025 vorgelegt und setzt klare Signale für Investitionen, Stabilität und Transparenz. Die Investitionsausgaben stiegen gegenüber 2024 um 17 Prozent bzw. über 12 Mrd. Euro – mit Impulsen für Infrastruktur, Digitalisierung, Bildung und Klimaschutz.

Zugleich zeigt sich, dass nicht alle Mittel 2025 wie geplant abgeflossen sind. Ursachen waren die vorläufige Haushaltsführung bis in den Herbst sowie verspätete rechtliche Grundlagen für Teile des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität. Für 2026 ist eine Beschleunigung vorgesehen – unter anderem durch vereinfachte Planungsverfahren, weniger Bürokratie und ein engeres Monitoring des Mittelabflusses. 

Mit der neuen „Investitionsuhr“ schafft das Bundesfinanzministerium zusätzliche Transparenz über den Fortschritt. Positiv ist auch die Entwicklung der Staatsfinanzen: Die Nettokreditaufnahme blieb deutlich unter den Planungen, gestützt durch höhere Steuer- und Verwaltungseinnahmen. Zudem wird der Wirtschaftsstabilisierungsfonds mit einem positiven Saldo abschließen – ein klares Signal für die Wirksamkeit staatlicher Maßnahmen.

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