IHK-Inside
Digitales Ursprungszeugnis
Vorzeigeprojekt für Bürokratieabbau: 79 IHKs stellen Unternehmen eine vollständig digitale öffentliche Urkunde bereit – nach acht Monaten bereits 70 Prozent Nutzungsquote.
Beim diesjährigen IHK-Tag der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) in Berlin bekam das Digitale Ursprungszeugnis (dUZ) viel Aufmerksamkeit: Bundeskanzler Friedrich Merz ließ sich das Projekt persönlich vorstellen und informierte sich über eines der derzeit erfolgreichen Digitalisierungsvorhaben der deutschen Wirtschaft. Präsentiert wurde das dUZ in Berlin von der IHK Koblenz und der IHK für München und Oberbayern gemeinsam mit der IHK-GfI – stellvertretend für alle 79 deutschen Industrie- und Handelskammern, die ihren Mitgliedsunternehmen das Verfahren bundesweit einheitlich zur Verfügung stellen. Auch von lippischen Exportunternehmen wird das Verfahren schon fleißig genutzt.
Mit dem dUZ steht exportierenden Unternehmen seit September 2025 erstmals eine vollständig digitale öffentliche Urkunde zur Verfügung, die einen eindeutigen Nachweis des handelspolitischen Ursprungs von Waren bescheinigt. Dieser Nachweis ist im internationalen Warenverkehr oftmals erforderlich. Statt Papierformulare auszufüllen, auszudrucken und auf dem Postweg zu versenden, können Unternehmen das Ursprungszeugnis online beantragen, herunterladen und per Mausklick an Behörden und Handelspartner weltweit übermitteln. Die Urkunde ist rechtsverbindlich, digital signiert und international verifizierbar.
Weitere Informationen hierzu haben wir auf unserer Homepage für Sie zusammengestellt.



