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OWL und mehr

Hightech kommt aus OWL

Zum 16. Mal ist am 29. April 2026 der OWL-Innovationspreis verliehen worden. 76 Unternehmen hatten sich mit innovativen Produkten, Dienstleistungen und Prozessen für den OWL-Innovationspreis beworben. Gewonnen haben Verfahren zum Ultraschallschweißen, zur Entfernung von Mikroplastik aus Wasser sowie zur Datenanalyse in Echtzeit.

In den drei Kategorien „Marktvisionen“, „Nachhaltigkeit“und „Start Up“ hatten sich jeweils drei Wettbewerbsbeiträge für die Endrunde qualifiziert. Sie alle wurden während der feierlichen Preisverleihung in Kurzfilmen vorgestellt, bevor in jeder Kategorie der Gewinner bekannt gegeben wurde.

Ultraschallschweißen eröffnet neue Möglichkeiten

Über den Preis in der Hauptkategorie „Marktvisionen“ konnte sich die Hesse GmbH aus Paderborn mit ihrem neuen Verfahren zum Ultraschallschweißen von Hochleistungselektronik freuen. Mit dem „Smart Welder“ können neuartige Schweißverbindungen in Elektronikmodulen industriell gefertigt werden. Durch den Verzicht auf Lötverbindungen können Elektronikmodule bei höheren Temperaturen arbeiten - wichtig für die effiziente Produktion von leistungsfähigeren Elektromotoren und Batterien.

Mikroplastik aus Wasser entfernen

In der Kategorie „Nachhaltigkeit“ überzeugte die MicroBubbles GmbH aus Bad Lippspringe die Jury mit einer chemiefreien Lösung zur Entfernung von Mikroplastik aus Wasser. Die Technologie arbeitet mit feinsten Gasblasen, die im Wasser aufsteigen, dabei Mikroplastik und Mikroschadstoffe binden und an die Oberfläche befördern, wo die Partikel anschließend entfernt werden können. Der Wirkungsgrad liegt bei 95 Prozent. 

Graphdatenbanken für europäische KI

Der Start-up-Preis für die erfolgversprechendste Unternehmensgründung ging an die Bielefelder Tentris GmbH, die die erste skalierbare Graphdatenbank entwickelt hat, die komplex vernetzte Daten in Echtzeit analysiert. Während herkömmliche Systeme bei großen Datenmengen an ihre Grenzen stoßen, liefert „TentrisDB“ präzise Ergebnisse – bis zu 100-mal schneller, deutlich geringeren Verarbeitungskosten und reduziertem CO2-Fußabdruck.

   

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